In Wien ist eine Novelle zum Wiener Abfallwirtschaftsgesetz geplant, welche auf eine Monopolisierung zugunsten der stadteigenen Betriebe hinausläuft, berichtete kürzlich der Verband der Österreichischen Entsorgungsbetriebe (VÖEB). Dadurch würde der Entsorgungsmarkt für die MA 48 zulasten der privaten Entsorger gesichert, der MA 48 ein Monopol verschafft und eine Verstaatlichung der privaten Abfallwirtschaft bringen. Der dadurch verhinderte Wettbewerb verursachte deutlich höhere Kosten zulasten der Menschen und der Betriebe in Wien, Experten der Wirtschaftskammer Wien reden von rund 90 Millionen Euro. Das Liberale Forum Wien spricht sich vehemment gegen eine derartige Novelle aus!
Dies ist nur ein Beispiel, wie Wien den kleinen und mittleren Betriebe der eigenen Stadt durch monopolartige Zustände enorm schadet und deren Existenz gefährdet. Dies wurde auch kürzlich im Bereich der Wiener Bestattung deutlich sichtbar, welche private Dienstleister wie Steinmetze aus dem Markt drängt. "Die Wiener Stadtregierung agiert gegen die privaten Unternehmen der eigenen Stadt, was unverantwortlich ist", ärgert sich der Wiener Landessprecher des Liberalen Forum, Hannes Heissl.
Das Liberale Forum Wien fordert daher die Wiener Stadtregierung auf, stadteigene Betriebe wie die Abfallentsorgung und die Wiener Bestattung zu privatisieren (Aufteilung in mehrere mittlere Unternehmen anstatt ein Monpolunternehmen) und Wettbewerb zuzulassen. Dies brächte den Menschen in Wien den enormen Vorteil, dass der Wettbewerb zu kostengünstigeren Angeboten führt und somit den Bürgerinnen und Bürgern mehr Geld in der Tasche bleibt – in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein Muss, schließt Hannes Heissl.
Hannes Heissl,
Landessprecher des Liberalen Forum Wien
Die deutsche Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger will Journalisten und deren Informanten besser schützen. Die FDP-Politikerin sagt, dass „Medienangehörige ihrer Aufgabe, staatliches Handeln zu kontrollieren und Missstände aufzudecken, frei und ungehindert nachkommen können müssen“. Dazu plant sie ein Gesetz zur Stärkung der Pressefreiheit.
Die Stärkung der Pressefreiheit und die Unterstützung des aufdeckenden Journalismus ist zweifellos ein Anliegen, welches das Liberale Forum auch für Österreich fordert. Der intransparente Staat, wie er in Österreich besteht, ist sehr anfällig für Korruption und Aktivitäten zum Schaden der Bürgerinnen und Bürger – man denke nur an die BUWOG Affäre, welche die Steuerzahler/innen bis zu 200 Millionen Euro gekostet hat, meint die Bundessprecherin des Liberalen Forum, Angelika Mlinar. Statt jedoch dem aufdeckenden Journalismus den Rücken zu stärken, werde gegen ihn durch die Justiz in Windeseile vorgegangen, wie jüngste Beispiele zeigten.
Die Justiz erweckt nicht immer den Eindruck, unparteilich zu agieren. Man gewinnt das Bild, daß Verfehlungen der politischen Klasse schonend geahndet werden, anstatt ohne Rücksicht auf das Ansehen der Person vorzugehen. Daher hat der aufklärerische Journalismus eine wichtige Funktion in unserer Demokratie. Aus diesem Grunde ist eine entsprechende Neuausrichtung der Rechtspolitik erforderlich, welche die Bürgerrechte stärkt.
Die Grundrechte und die Pressefreiheit sind Grundanliegen des Liberalen Forum, erklärt Angelika Mlinar. Sie schließt mit den Worten: „Wir fordern den transparenten Staat statt den gläsernen Bürger!“
Angelika Mlinar
Es gibt sowohl für ein Erlebnisbad in der Wörthersee Ostbucht, als auch für eine Eishalle gegenüber vom Minimundus konkrete Pläne und Investoren, die bereit wären Klagenfurt die dringend benötigten Projekte zum Geschenk zu machen. Bürgermeister Scheider muss nur noch „Ja, danke!“ sagen. Doch was tut er? Das Einzige, was er offenbar wirklich kann – nimmt man das vergangene Amtsjahr als Maßstab: NICHTS!
„Die Zeit drängt. 2011 muss das Klagenfurter Hallenbad dicht gemacht werden. Aber nicht nur – wie schon öfter – provisorisch wasserdicht, sondern der Betrieb muss vollständig eingestellt werden“, erklärt Gunther Hebein, Verkehrssprecher der Kärntner Liberalen (LIF). Die Variante in der Ostbucht ist jene mit den besten Nutzungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, sowohl für die Klagenfurter Bevölkerung, als auch für die Tourismusbetriebe rund um den Wörthersee und im Seental, welche in Ihren Bestrebungen, vollwertige Ganzjahresbetriebe zu werden, durch ein entsprechend konzeptioniertes Erlebnisbad mit Seeblick spürbaren Rückenwind bekommen würden.
Und auch bei der Eishalle ist Eile geboten. „Wir müssen im September wieder Meisterschaft spielen“, stellt Karl Nedwed, Präsident des KAC, klar. Wie soll die von Scheider bevorzugte Messe-Variante bis dann jemals fertig sein – sollte sich der Bürgermeister bis dahin überhaupt bequemen eine Entscheidung zu treffen? Während des Spielbetriebes kann die alte Eishalle kaum abgerissen werden, um eine neue zu bauen. Also wäre in dem Fall Warten bis 2011 angesagt und ein weiteres Jahr verloren. Mit dem Bau der ausfinanzierten Minimundus-Lösung ist bis zu dessen Eröffnung der Spielbetrieb in der alten Eishalle weiterhin ungestört möglich.
„Scheider sollte lieber die Pläne unseres Rekordmeisters unterstützen, statt sich sein eigenes Denkmal bauen zu wollen. Diese beiden Projekte sind auch durch Sponsoren und Investoren gesichert, was der Herr Bürgermeister bei seinem Konzept erst beweisen müsste“, so Hebein.
„Durch die direkte Autobahnanbindung ist die Minimundus- Ostbucht-Lösung verkehrstechnisch ohnehin optimal. Durch die Entflechtung von Stadtverkehr und Bade- bzw. Eishallenbesuchern würde es zu einer Entlastung des Ringsystems und der inneren Stadt kommen. Mit einer durchdachten und gut bedienten Linienführung der STW-Busse ist sowohl das Hallenbad als auch die Multifunktionshalle problemlos anzubinden“, so der Verkehrssprecher des LIF-Klagenfurt.
„Für mich ist es absolut nicht nachvollziehbar, warum Scheider die Bewilligung der beiden Projekte weiterhin hinaus zögert. Die Stadtkasse ist leer, er kann sein Lieblingsprojekt auf dem Messegelände in absehbarer Zeit also ohnehin nicht durchführen. Es gibt Leute, denen der Wirtschaftsstandort Klagenfurt noch wichtig ist und die bereit sind Investitionen in die Stadt zu tätigen. Diese sollte man als Bürgermeister mit offenen Armen empfangen und nicht noch Prügel in den Weg werfen. Und wieder wird zu Lasten der Klagenfurter und Klagenfurterinnen gezaudert, gezögert und auf die lange Bank geschoben“, erklärt Christian WERNER, Landesgeschäftsführer der Kärntner Liberalen (LIF).
„Bedacht werden muss bei den Verhandlungen mit den Partnern aber auch die soziale Komponente: Günstige Eintritte für Schüler, Senioren, Familien und sozial Schwache müssen jetzt ausgehandelt werden, damit eine nachträgliche Verhandlung der Konditionen nicht wieder zu Lasten der Stadt und damit zu Lasten der Bürger und Bürgerinnen geht“, warnt Christian WERNER abschließend.
Rückfragen:
Christian WERNER,
Landesgeschäftsführer der Kärntner Liberalen (LIF)
Das Liberale Forum Wien kritisiert schwere Mängel der Finanzgebarung der Stadt Wien: Die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler haben das Recht, zu wissen, wofür und wie ihr Geld verwendet wird. Das Wiener Liberale Forum fordert daher eine verständliche und aussagekräftige Darstellung der Wiener Finanzen.
Die nunmehr veröffentlichten Feststellungen des Rechnungshofes belegen, dass die Wiener Finanzgebarung sehr schwere Mängel aufweist. So hat die Stadt Wien beispielsweise zwischen 2005 und 2007 bei den Gebührenhaushalten Kanal, Wasser und Abfall 390 Millionen Euro Überschuss erzielt. Dieses Geld floss aber in den allgemeinen Haushalt, anstatt als Rücklage für künftige Investitionen zu dienen. Die Wiener Gebührenzahler mussten somit unfreiwillig das allgemeine Wiener Budget mitfinanzieren und überdies unnötige Fremdkapitalkosten bezahlen, die für Kredite in den Bereichen Abfall und Kanal anfielen.
Bislang hat Finanzstadträtin Brauner immer behauptet, dass die Stadt mit diesen Gebühren keine Gewinne erwirtschaftet – dies wurde hiermit vom Rechnungshof eindeutig widerlegt.
Außerdem lagen für die im Zeitraum 2005 bis 2007 festgelegten Kanal–, Wasser– und Abfallgebühren der Stadt Wien keine schlüssigen Kostenkalkulationen vor. Durch die Gleichsetzung der Einnahmen mit den Kosten war keine Kostenwahrheit gegeben.
Der Wiener Landessprecher des Liberalen Forum, Hannes Heissl, verweist ferner auf weitere schwere Mängel bei einem Stadtbudget im Umfang von elf Milliarden Euro. Laut jüngsten Medienberichten gibt es keine mehrjährige (mittelfristige) Finanzplanung, undurchsichtige Beteiligungen der Stadt und einen unvollständigen Nachweis des Stadtvermögens.
Angesichts dieser fragwürdigen Zustände verlangen die Wiener Liberalen eine aussagekräftige und verständliche Darstellung des Stadtbudgets sowie eine getreue Darstellung der finanziellen Lage der Stadt verbunden mit einer mittelfristigen Finanzplanung, erklärte der Wiener Landessprecher Hannes Heissl. „Wir wollen wissen, was mit den Gewinnen und somit unseren Gebühren wirklich finanziert wird und somit Transparenz für unsere Stadt! Schließlich sind niedrigere Gebühren, die statt eines Gewinnes nur eine Kostendeckung erreichen, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für jeden Wiener Haushalt ein Muss."
Rückfragen unter:
Hannes Heissl,
Landessprecher des Liberalen Forum Wien
Mitglieder der OSZE-Delegation zur Beobachtung der Bundespräsidentenwahl 2010 haben sich am 23.4.2010 auch mit Vertretern des Liberalen Forum getroffen.
Gegenstand der Gespräche waren insbesondere die schikanösen bürokratischen Hürden, die die österreichischen Wahlgesetze für die Teilnahme neuer Parteien an einer Wahl aufstellen. Dass Unterstützungserklärungen nicht unter größtmöglicher Wahrung der Vertraulichkeit und nicht elektronisch abgegeben werden können, ist nicht zu rechtfertigen und muss als demokratiepolitisches Manko festgestellt werden.
Kritik wurde gegenüber der OSZE auch an der systematischen Diskriminierung von nicht im Parlament vertretenen Parteien durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk geäußert.
Schließlich wurde auch die Unausgewogenheit der staatlichen Parteienfinanzierung, die gewählte Parteien im Übermaß begünstigt, thematisiert.
Mit dem Bericht der Delegation ist in den nächsten 2 Monaten zu rechnen.
Rückfragen unter:
Alexander Hofmann
Justizsprecher - Liberales Forum
Am Sonntag, den 25. April will Außenminister Spindelegger den Außenminister des iranischen Regimes Mottaki in Wien empfangen. Das Bündnis STOP THE BOMB protestiert auf das Schärfste gegen die Hofierung eines hochrangigen Vertreters des Antisemitenregimes in Teheran, das Konferenzen zur Leugnung des Holocaust zum Bestandteil seiner Außenpolitik gemacht hat, Israel wiederholt mit der Vernichtung gedroht hat und fieberhaft daran arbeitet, sich jene Mittel zu beschaffen, um seine Vernichtungsdrohungen auch in die Tat umsetzen zu können.
Der Empfang Mottakis ist zudem ein Schlag ins Gesicht für die iranische Freiheitsbewegung, stellt Hiwa Bahrami von der Demokratischen Partei Kurdistan Iran klar: "Anstatt Repräsentanten des Regimes zu empfangen, sollte die österreichische Politik endlich die Opposition unterstützen und Vertreter der demokratisch-rechtsstaatlichen und säkularen Kräfte aus dem Iran und dem Exil zu offiziellen Gesprächen bitten."
Die Sprecherin von STOP THE BOMB Simone Dinah Hartmann findet den Empfang Mottakis skandalös: "Österreich erweist sich abermals als eine der zuverlässigsten Stützen des Regimes. Sowohl politisch als auch wirtschaftlich. Der Empfang des Außenministers bedeutet eine klare Aufwertung des weitestgehend isolierten Regimes und fällt allen internationalen Bemühungen, das Regime unter Druck zu setzen, bewusst in den Rücken."
Sollte der Besuch Mottakis nicht noch abgesagt werden, wird STOP THE BOMB am Sonntag bei den angekündigten Fototerminen und der Pressekonferenz lautstark protestieren.
Rückfragen:
Simone Dinah Hartmann
Tel. +43 650 344 88 58
Email: info@stopthebomb.net
http://www.stopthebomb.net
… soll Mark Twain gesagt haben, als eine regionale Zeitung einen Nekrolog über ihn veröffentlicht hatte.
Selbiges passierte dem Liberalen Forum.
Ein Herr Stuhlpfarrer von der ansonsten recht seriösen Wiener Tageszeitung “Die Presse” schrieb in einem Artikel “Die neuen Freunde von Michael Häupl” unter anderem folgende Dummheit: „Nach der Auflösung des Liberalen Forums wechselten zahlreiche Wiener LIF-Vertreter ebenfalls zur SP – was weniger mit der Bewunderung Häupls, als mit Einfluss, Posten und Geld zu tun hatte, über die die mächtige Bürgermeisterpartei verfügt.“
Was natürlich völliger Unsinn ist. Allerdings intentionaler, wie ich meine. Schließlich hat Die Presse schon öfter über uns auch in jüngster Zeit, wenn auch nicht immer freundlich, berichtet. Oliver Pink, Innenpolitik-Chef der Presse, war sogar als Gast des LIF beim ELDR-Kongress und hat über diesen und die LIF-Delegation ausführlich berichtet.
Ich konnte auf den Artikel erst heute reagieren, da ich Opfer der europäischen Verkehrssituation war: In Paris steckengeblieben – es kann einem Schlimmeres passieren. Keine Flüge von Roissy, die französischen Bahnen im Streik, Taxi zu teuer, Leihwagen ausgebucht. Montag schließlich doch einen Leihwagen bekommen und mit diesem nach Luxemburg gefahren. Dort gab es gestern genau einen Flug: den nach Wien…
Hier meine Antwort auf den infamen Presseartikel:
Sehr geehrter Herr Stuhlpfarrer
Mit großer Bestürzung musste ich nach Irrfahrten durch ganz Europa erfahren, dass Sie als Redaktionsmitglied einer seriösen Tageszeitung mehr als eine, wie ich meine bewusste, Fehlinformation bezüglich des LIF in Umlauf gesetzt haben.
Zum ersten stimmt es historisch nicht, dass Wiener LIF-Mitglieder in Scharen zur SPÖ übergelaufen seien; die damalige Wiener Landessprecherin ist sogar zur ÖVP gewechselt und hat für diese für den Gemeinderat kandidiert. Das LIF hält eine Äquidistanz zu SPÖ und ÖVP. Hätten Sie unschwer durch Recherche herausfinden können, sei es durch nachfrage, sei es durch einen Blick in Ihr eigenes ausgezeichnetes Archiv.
Zum zweiten ist es ungeheurlich, dass Sie von einer Auflösung des LIF sprechen. Fragen Sie doch einfach einmal bei Oliver Pink nach, oder lesen Sie über Aktivitäten des LIF in Ihrer eigenen Zeitung nach. Das Archiv ist allenfalls auch online verfügbar; ich helfe Ihnen dabei gerne!
Warum ich annehme, dass es sich um eine bewusste Fehlinformation handelt, ist einfach erklärt: In Ihrer eigenen Zeitung ist wiederholt von Aktivitäten des LIF berichtet worden. Oliver Pink ist mit der LIF-Delegation (9 Mitglieder des ELDR-Kongresses, 2 Mitglieder des ELDR-Council) bei der Jahrestagung der ELDR in Barcelona gewesen und hat auch ausführlich darüber berichtet. Die ELDR ist immerhin die drittstärkste europäische Partei und stellt zwei Vizepräsidenten im Europäischen Parlament. Das LIF stellt übrigens auch einen Vizepräsidenten der Liberalen Internationale.
Ich darf annehmen, dass Sie eine entsprechende Korrektur (mit Entschuldigung) in einer der nächsten Ausgaben ins Blatt rücken.
Ihr leicht verärgerter
Univ.-Doz. Dr. Ronald J Pohoryles




